Was können Fassaden in der Architektur bedeuten

Fassaden sind das Gesicht des Hauses. Das äußere Erscheinungsbild unser Gebäude wird durch Material, Struktur und Farbe bestimmt.
Fassadengestaltung und Wirtschaftlichkeit
Sind dieses zwei Gegensätze? Ein wenig schon. Ist der geringe Preis einzige Maßgabe, bleiben Wünsche auf der Strecke. Ist die Fassade funktional auf Wetterschutz reduziert, ist eine erforderliche Wärmedämmung oft ein Zusatznutzen eines Produktsystems. Es fällt schwer im Wissen um die Möglichkeiten Abstand zu nehmen von den Reizen gelungener Gestaltung.
Fassaden haben viele technische Funktionen
Fassaden sind der Teil einer Außenwandkonstruktion, die außen auf der Rohbauwand angeordnet wird. Die Aufgabe der Fassade ist bautechnisch zunächst auf den Witterungsschutz beschränkt. Jedoch wird häufig die Mehrfachfunktion in Bezug auf den Wärmeschutz, den sommerlichen Hitzeschutz und den Schallschutz gesucht.
Das bauliche Umfeld
Ein Gebäude ist immer Teil seines baulichen Umfeldes. Für Architekten ist es Teil der Planungsaufgabe die Wechselwirkung zu beurteilen. Je nach Intention werden typische örtliche / regionale Gestaltungsmerkmale aufgenommen oder es werden bewusst neue Akzente gesetzt
Zusatznutzen von Fassaden
Bei den modernen Fassaden wird der gute Witterungsschutz vorausgesetzt. Dieses ist aber nicht einziges Entscheidungskriterium.
Besonderheiten der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF)
Dieser Fassadentyp ist der Variantenreichste. An einer Unterkonstruktion werden Außenwandbekleidungen montiert. Der Zwischenraum dient der Hinterlüftung und immer häufiger als zusätzliche Dämmebene.
Wärmedämmverbundsysteme
WDVS gilt als preisgünstigste Fassadenvariante. Dieses gilt insbesondere dann, wenn:
Verblendmauerwerk
Verblendmauerwerk ist ein sich selbst tragendes Außenmauerwerk, das als Sichtmauerwerk oder auch verputzt hergestellt wird.